Funktionsweise

Das Belastungsfahrzeug “ BELFA“ fährt als Schwerlasttransport mit Begleitfahrzeug direkt zu seinem Einsatzort (A).

 

 

Bevor die Sattelzugmaschine das zu testende Bauwerk überfährt, werden die hinteren Achsen angebremst und das vordere Fahrgestell ausgezogen (B).

Zusätzlich kann der Satteldruck und somit die Achslasten der Zugmaschine verringert werden, indem die letzten drei Achsen entlüftet werden. Damit ist eine schädigungsfreie und für die Sicherheit des Bauwerks unbedenkliche Überfahrt der Zugmaschine gewährleistet.

 

Bevor die Räder des hinteren Fahrgestells das Bauwerk überfahren, werden diese erneut angebremst und der Hauptträger wird durch die Zugmaschine bis in die gewünschten Position ausgezogen. Hat die Zugmaschine die Untersuchungsstelle überquert, wird sie an das Fahrgestell angekoppelt und alle Achsen ausgehoben.

 

Nachdem die Räder festgesetzt worden sind, heben hydraulische Stützen das Fahrzeug an und aktivieren somit die gesamte Masse für den gewünschten Belastungsversuch (C).

 

 

Nun kann der Bordkran auf dem Hauptträger in Längsrichtung verfahren werden und zusätzlichen Ballast laden oder zur Testlastoptimierung positioniert werden.

 

Im Folgenden werden nun die jeweiligen Prüfzylinder mit Traversen in Ihre Testpositionen verfahren. Die Testlasten und deren Lastfolgen wurden in der Vorplanung genau festgelegt. Diese werden von der umfangreichen Regelungstechnik im rückwärtigen Messstand gesteuert.

 

Zur Bauwerksüberwachung dienen lastunabhängige Sensoren, die online alle Bauwerksreaktionen (wie z.B. Durchbiegungen, Stauchungen/Dehnungen, Neigungen, Schallemission) erfassen und direkt im Messstand visualisieren.

 

Für die Abfahrt wird das Fahrzeug wieder zusammengeschoben und ist sofort für einen neuen Einsatz bereit.